(Dokumentarfilm von Anna Friedrich, DE, 2024, 86 min, EN Untertitel)
Was heißt es, heute in Deutschland nomadisch zu leben? Wie wird man wahrgenommen, wenn einem das In-Bewegung-Bleiben wichtiger ist als Besitz oder sozialer Status? Welche Vorurteile begegnen Menschen, die jenseits der 40-Stunden-Festanstellung arbeiten und erfüllt sein wollen?
Auf der Suche nach Antworten trifft die Regisseurin Anna Friedrich auf eine Wandergesellin, eine Van-Bewohnerin und eine Gruppe jenischer Frauen. Mit poetischen Texten und Bildern skizziert sie neue Ansätze eines feministischen Freiheitsbegriffs in wohlgeordneten deutschen Landschaften.
Regisseurin Anna Friedrich nutzt die Gespräche, um die eigene Sehnsucht nach dem Unterwegssein genauer auszuleuchten, aber auch, um die sesshafte Welt im Blick dieser Frauen kritisch zu spiegeln. So werden die Potenziale des Nomadischen sichtbar – und wie sie zwischen Niederlassungserlaubnissen und Gartenzäunen zu verkümmern drohen. Wenn man sich auf die andere Seite des Zauns begibt, tun sich Möglichkeiten auf.
Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 19 Uhr
Eintritt: Spendenempfehlung: 5€
Spendenkampagne zur Finanzierung der Film-Tournee: https://www.startnext.com/kinotourlichter
